Das Ehegattentestament, auch gemeinschaftliches Testament genannt, ist die Zusammenfassung letztwilliger Verfügungen von Ehegatten (§ 2265 BGB). Es setzt voraus, dass beide Ehegatten die letztwillige Verfügung...
Ein Testament kann auch eigenhändig errichtet werden. Das bedeutet, es muss handschriftlich vom Erblasser geschrieben und möglichst mit Ort und Datum unterschrieben werden. Bei einem gemeinschaftlichen...
Ein Einzeltestament kann beliebig abgeändert werden. Möglich ist ein Widerruf des alten Testaments durch Vernichtung, Rücknahme aus der amtlichen Verwahrung bei eigenhändigem Testament oder Widerruf...
Bei der Anordnung einer Vor- und Nacherbschaft bekommt mit Eintritt des Todes des Erblassers zunächst der Vorerbe den Nachlass. Er unterliegt allerdings gemäß §§ 2113 ff. BGB gewissen Beschränkungen:...
Ein Vermächtnis kann in einer Verfügung von Todes wegen (Testament oder Erbvertrag) angeordnet werden. Ein Vermächtnis führt dazu, dass eine oder mehrere Personen im Erbfall einzelne Nachlassgegenstände...
Mit einer Auflage kann der Erblasser den Beschwerten zu einer Leistung verpflichten, ohne dass der Begünstigte selbst einen Anspruch darauf erhält. Diese Anordnung kann in einem Testament oder Erbvertrag...
Der Erbvertrag ist eine vertragliche Verfügung von Todes wegen. In ihm können Erbeinsetzungen, Vermächtnisse und Auflagen mit vertragsmäßiger Wirkung angeordnet werden (§ 1941 BGB). Das bedeutet,...
Ein Testament kann wie jede andere Willenserklärung angefochten werden, wenn ein Anfechtungsgrund besteht (§§ 2078 ff. BGB). Ein solcher Anfechtungsgrund liegt u.a. vor bei einem Irrtum des Erblassers, also...
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